Frachtschiff-Reise M/V Spica (DIPS) 

Lübeck - Oulu (Finnland)- Kemi (Lappland) - Lübeck

7 Tage. 13. - 22. Mai 2006
 
Werner Friedli


Collage vom Meer

(c) Werner Friedli 2006
alle Fotos von Werner Friedli




Bild der MV Spica, Platz für 750 Container, 151 Meter lang und 19 Meter breit. (Foto links: Reederei Wegener)
Fahrt durch das Eismeer kurz vor Oulu
  

OULU (schwedisch Uleanborg) Stadt in Westfinnland.
Hauptstadt der Provinz Oulu am Bottnischen Meerbusen. Die wichtigsten Industriezweige sind die
Lebensmittel- und Holzverarbeitung sowie die Salpetergewinnung. Die Universität Oulu wurde 1958
gegründet. Oulu wurde 1375 von Schweden angelegt. 1610 erhielt es Stadtrecht. 1822 wurde die
Stadt durch ein Feuer grösstenteils zerstört. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 127'000.-. Die Distanz
zwischen Helsinki und Oulu ist ca. 600 km.  KEMI  ist bereits im Lappland.
Bottnischer Meerbusen.  Meeresarm der Ostsee zwischen Finnland im Osten und Schweden im 
Westen. Der Bottnische Meerbusen ist 650 Kilometer lang; seine Breite beträgt zwischen 80 und 240
Kilometern. Der Aland-Inseln grenzen diesen Meeresarm der Ostsee nach Süden ab. Wegen der Süss-
Wasserzufuhr durch einmündende Flüsse ist der Salzgehalt des Wassers gering, und ein grosser Teil
ist während der Wintermonate zugefroren. Durch den Bottnischen Meerbusen verläuft ein Teil der
Grenze zwischen Schweden und Finnland.
 

13. Mai

Samstag: 09.50 Uhr Flug von Zürich nach Hamburg mit Lufthansa. Taxi vom Flughafen nach Lübeck
zum Hotel Hanseatischer Hof.


Abschied von Clemens am Flughafen für 7 Tage auf grosse Fahrt in den Bottmischen Meerbusen in der Ostsee
mit einem Frachtschiff.
 
 

Ankunft in Hamburg um 11.15 in Hamburger Flughafen.     Abflugshalle in Zürich-Flughafen

 

13:00 Mittagessen mit Rotbarschfilet auf Spargelbett im Hotel - es war vorzüglich

 

Spaziergang in Lübeck - Kauf von Marzipan von Nyderegger. Gemütliches Nachtessen in einem 
Italienischen Restaurant. Bestaunen von alten Auto Veteranen. Begegnung mit dem ersten Seebär.
Spaziergang in der Lübecker Altstadt


Warum nicht mal einen Ferrari fahren, anstatt sich mit einem Seemann zu vergnügen?


Ein guter Kaffee  beim Ratshausplatz


von hier kommt also das gute Marzipan.       Falls wir keine Fotos haben von Lübeck, hier noch eine
Ansichtskarte.


Zugang zum Italienischen Gartenrestaurant.  Kaffee mit Grappa inbegriffen. Die zwei Seeleute
vor dem Laden Niederegger mit den Plastiksäcken gefüllt mit Marzipan für die verlassenen
Angehörigen in der Schweiz.


In der Ferne kann man has Holstentor sehen. Eingehüllt in Plastik. War Christo hier oder ist es
eine Renovation?


Autos der letzten 60 Jahre kommen auf den Rathausplatz. Darum klappte das Selbstporträt so vorzüglich.


Hier im "allten Zolln" haben wir  ein feines Bier genossen.
 


14. Mai

Sonntag: Schöneres Wetter kann man sich nicht denken. Fahrt mit dem Taxi an den CTL Container
Terminal in Siems. Ankunft 08:40 und Einschiffung auf das Containerschiff M/V SPICA
Warten auf die Abfahrt des Schiffes. Erkunden des Schiffes. Wir haben alle eine Einzelkabine. Hans
sogar eine Doppelkabine für sich selber. Pierina hat die Eigner Kabine auf dem D-Deck. Direkt neben
dem Kapitän.  Alle Kabinen haben WC und Dusche mit Heizkörper, Klimaanlage, Polstergruppe Ecke, 2
Fenster, eines auf die Seite und das andere zur Bug Seite (Sicht kann eventuell verstellt sein mit
Containern 


Es empfängt uns der 1. Offizier (rechts) am geschlossenen Gate. Den Container Terminal haben
wir, resp. der Taxi Chauffeur  fast nicht gefunden.


Ein erster Eindruck von der MV Spica von hinten. Und dann der Ausblick aus dem Kabinen Fenster.


Zuerst musste man eine Eisenbahnlinie und dann die Umzäunung passieren. Das gibt Durst.
Pierina setzt die Flasche Mineralwasser direkt an, nachdem Sie das Badezimmer Kästchen
eingeräumt hatte.
Badezimmer-Kästchen mit Lavabo und WC, Heisses und Kaltes Wasser und eine Heizung, sowie
eine Duschkabine.


Werner hat seinen Computer bereits installiert. Grosse Kabine mit separater Schlafkoje. 2 Telefon
Anschlüsse sind vorhanden sowie Klima-Anlage.

 

11.30 Uhr Mittagessen in der Messe - Rindsfilet mit Kroketten und Pilzsauce, Suppe und Salat sowie 
Eistorte.  Zum Glück gibt es keine Waage auf dem Schiff.


En guete.  Man kann beim Koch auch kleine Portionen verlangen.
 

 

Einige Verlade Impressionen:
 
17.00 Uhr Ablegen vom Kai mit Fahrt Richtung Oulu / Finnland via Travemünde


Grosses Drehmanöver in der Trave. Leider mussten wir um 17.30 das Nachtessen einnehmen. So
verpassten wir einen Teil von Lübeck bis Travemünde.


Den Steg wurde noch vor der Abfahrt eingezogen.  Segelschiff auf der Trave.


Badestrand in Travemünde.                            Impression vom A-Deck.

 

 
17.30 Uhr Nachtessen in der Messe - Am Sonntag gibt's immer kalte Küche. Sowie jeden Tag 
immer etwas Warmes zu Essen, auch am Morgen (nicht nur Spiegeleier - sondern Paprika
mit Stroganoff). Die einzigen Passagiere auf diesem Schiff sind Hans Friedli, Werner Friedli,
Pierina Hassler sowie der vierte Reisende war  Peter Wolff aus Hamburg sowie 12 Besatzungsmitglieder.


Das Paprika Gericht mit Rindfleisch zum "Z'morge" war köstlich. Wir konnten in der Offizier Messe
unsere Mahlzeiten einnehmen.

 

18.10 auf der Brücke und Fahrt auf der Trave Richtung Ostsee. Beim Kapitän eine Flasche Wein 
bestellt und einen Karton Bier für den nächsten Tag.


Blick von der Brücke.                                    Sowie Blick in Fahrtrichtung auf der Brücke.


Auf der Brücke. Eine Person genügt pro 4 Stunden Schicht.  Blick aus einem Kabinen Fenster.

 

22.00 Nach einer roten Flasche Wein geht ess in die Koje.  Alkohol und Zigaretten erhält man nur beim
Kapitän. Softdrinks beim Koch.


15. Mai

Montag: Ganzer Tag auf See. Auch heute scheint die Sonne den ganzen Tag. Fast kein Wind. 
Richtig zum Sonnenbaden auf Deck.
08.00 Uhr Frühstück (auf Wunsch Bratwurst) oder Spiegelei mit Speck - Fleisch - Käse - Konfitüre
11.30 Uhr - feiner Hackbraten mit Blumenkohl und Kartoffeln - bunt gemischter Salat - Suppe sowie
eine Kiwi als Dessert


Guten Appetit. Vorzüglich gekocht.
Es werden täglich 3 warme Mahlzeiten gekocht für die hungrigen Seeleute und die Passagiere.
 

 

 

 

09:00 - 17.00 Uhr auf dem B-Deck. Bewundern der Aussicht auf das weite Meer und geniessen
des Sonnenscheines. Es herrscht reger  Schiffsverkehr. Hätte ich nicht eine gute Falle als Kapitän
gemacht?


Kapitän Werner im Einsatz.
 

 

17.30 Nachtessen - kalte Küche und Trutenschnitzel paniert mit Kartoffelsalat, es gab auch Reis und 
Curry und natürlich immer kalte Küche mit Käse, Gemüse, Fleisch, Kaffee und Tee.
 

 

18.30 Wir besuchen den Kapitän auf der Brücke und geniessen den Kaffee auf der Brücke.

21:00 Wir verlassen die Brücke - die Sonne ist am untergehen.


Pierina serviert dem Kapitän (links hinten) und uns einen Kaffee. Blick von unten
Richtung Brücke.  Es kann einem schwindlig werden.


Endloser Blick -  Ist die Erde wirklich rund?          Na wer erkennt mich wohl?



Wasser nichts als Wasser. Keine Möwen mehr nur vereinzelt Eisschollen.


Ein kleiner Mittagsschlaf mit Sonnencreme.


Es sind auch noch andere Schiffe unterwegs.  Ohne Seekarte oder GPS geh nichts.
Blick über die weite See schweifen zu lassen. Wichtig ist ein geschütztes Plätzchen auf einem der
Decks zu finden.
 


16. Mai

Dienstag: Ganzer Tag auf See. 06.30 Die Sonne scheint in vollen Zügen und steht weit über dem Horizont.

08.00 Das Frühstück wartet auf uns.

 

Der Wind ist etwas kühler. Den Schalter in der Kabine gefunden um die Klimaanlage einzustellen.
11.30 Mittagessen - Pilzsuppe - Kotelette  - Kartoffeln und Spargeln - zum Dessert eine Orange und 
dazu Mineralwasser und Kaffee. Das Bier zum Apéro habe ich schon vorher aus dem Kühlschrank
genossen.  Der Kasten Bier stand bei unserer Kabinentüre. Wir wussten nicht für wen es war. So
haben wir das Bier einfach genommen.   -   Bald kam der Kapitän und fragte uns ob wir das Bier
gesehen hätten.  Es war nämlich für die Manschaft bestimmt. Nach dem Mittagessen auf Deck B
die Aussicht auf das Meer geniessen wir bei schönstem Wetter. Nur die Sonne scheint am
wolkenlosen Himmel.

Ohne Wind ist es sehr warm. Es kann "gesünnelt" werden. Die ersten Eis-Schollen sind vorbeigezogen.


MV Spica kann ebenfalls als Eis-Brecher benutzt werden.


Der erste Leuchtturm.   Aber Hans weiss auf der Brücke Bescheid.
 


Wer sind diese Schatten wohl?
Dann durchqueren wir eine Eis und Schneeschicht. Es hat etwas gerumpelt.
16.30 Ein Bier zum Apéro
17.30 Nachtessen - kalte Küche sowie Hörnli Gratin. Peter Wolff langt kräftig zu.


                
Und nach dem Essen sollst du ruhen


Ein Versuch einer Unterhaltung findet im Gemeinschaftsraum statt. Töggelikasten, Satelliten TV.
sind vorhanden, E-Mail und Internet gibt es nur auf der Brücke und nur zur Verfügung des Kapitäns.
Ein Ausschnitt aus einer lokalen Zeitung mit einem Beitrag der MV Spica.
 

Wir geniessen den Sonnenuntergang und Dämmerung (wenn überhaupt) auf der Brücke.
Wir durchfahren Eis und Schnee im Wasser. Es rumpelt ein bisschen. Ein fantastischer Anblick.

Der Lotse (Pilot) kommt an Bord und leitet uns durch die vielen Inseln und seichten Stellen
sicher in den Hafen von Oulu

22.59 Ankunft im Hafen Oulu in Finnland. Es immer noch hell - Dämmerlicht.
 

            
 
Das Treppenhaus ist eng und steil. Aber mit guten Turnschuhen geht es prima


Die Telefonliste vom Schiff. Wir hatten Apartment I und Apartment II und die Eigner Kabine.


17. Mai

Mittwoch: Es ist schon hell ab 03.00. um 07.00 scheint die Sonne in vollen Strahlen. Heute scheint 
wieder ein schöner Tag zu werden.

 

Nach dem Frühstück um 08.00 mit Beans, Eier - Speck und Wurst und Käse - Marmelade.
gehts dem Taxi 09.20 in die High Tech Stadt Oulu. (45 Minuten zu Fuss). Wir besuchten den Hafen für
Touristen, die Markthalle, ein Einkaufszentrum und tranken zum Schluss in einer alten Bar Namens
"Hemingway" ein Bier. Um 18.00 sollten wir wieder zurück sein gem. Bewilligung des Kapitäns. Wir sind
aber um 16.00 Uhr wieder an Bord gegangen. Die Beladung des Schiffes ist immer noch im Gange.

Um 17.30 gibt es wieder Nachtessen. Mal schauen was der Koch für uns feines zubereitet hat.
                
Endlich wieder Land unter den Füssen.


Wir kommen zurück                                        Cellulose Fabriken


Warten auf die Container                                 Ach, da kommt er ja


Ohne SMS geht gar nichts                               Hans bleibt an Bord und überwacht Alles


Kran für viele Fälle                                         Die Container sollen kommen


Im Anzug                                                     Spiegelung der Spica im Wasser


Wie geht es weiter?                                        Wieder mal ein Selbstporträt


Jetzt aber endlich in die Stadt
 



In den alten Salzhäusern werden Souvenirs verkauft. In der Markthalle feine Sachen zum Essen.


Ein Souvenir Laden mit finnischer Handarbeiten, wie z.b. diese Messer.
 

Eine finnische Cola in der Markhalle mit Mohrenkopf.            Ein Bier bei Hemingways


Bar Hemingway                                             Hemingway himself


Sind die nicht süss?                                      Na warst du auch auf einem Schiff und hast du

                                                                zuviel gegessen?


Sonnenuntergang obwohl es fast nie Nacht wird.      Der Kapitän an seinem Arbeitsplatz.


Ein anderes Schiff im Hafen Oulu                      Da kriegt man richtig Heimweh


Währen der Hafenpause fällt einige Arbeit an.
 



Krankabine in Oulu
 

18. Mai

Donnerstag: Um 00.10 hätten wir Auslaufen sollen, doch wir hatten Maschinen Schaden. Die
Einspritzpumpe war defekt.
Auch heute ist das Wetter richtig schön wie im Bilderbuch.

Um 05.10 verlassen wir dann den Hafen Oulu Richtung Kemi. Die Ausfahrt von Oulu mit dem Lotsen
dauert jedoch 2 Stunden.

Um 09.35 sind wir in KEMI und entladen 2 Container und nehmen 32 an Bord. Und schon ruft das
Mittagessen wieder.


Um Mitternacht sieht es hier noch so aus. (rechts). Links die Sitzecke der Matrosen auf dem
A-Deck. (Tally-Office)
Das ist der einzige Zugang zum Schiff, wenn das Schiff im Hafen liegt. (Internationale
Bestimmungen)


Die Container werden verladen. Einfahrt in den Hafen von Kemi


Radarbild. Schönes Bild. Sieht aber nur so aus, weil das Schiff sich um 180° gedreht hat. In Kemi
wird u.a. Holz verladen.

 


Kaninchen mit Kroketten und Blaukohl sowie der gemischte Salat zum Mittagessen.


Wo wachsen denn die Trauben auf dem Schiff? Im Rettungsboot haben 18 Personen Platz.


Schatten Spiele, Formen und Farben gibt es genug an Bord.

Zum Mittagessen gab es eine feine Schinkensuppe (ohne Foto) sowie Kaninchen mit Kroketten oder
Kartoffelstock mit Blaukohl, einen super schön und gut gemischten Salat (unbedingt Foto be-
achten) sowie Kaffee und Trauben.

Um 12.10 noch während des Mittagessens setzte der Kapitän seine Fahrt retour nach Lübeck fort. Wir
brauchen ca. 2 1/2 Tage ohne Zwischenhalt bis zum Lübecker Container Hafen.

Bei strahlendem Sonnenschein begann es plötzlich zu Regnen - falsch - Die Besatzung reinigte
während der Fahrt das Schiff.

NB Jetzt ist schon 15:30. In zwei Stunden wird schon wieder das Nachtessen serviert. Ja
- wir freuen uns auf ein einfaches feines Birchermüsli. Joghurt hat Pierina in Oulu im Kaufhaus
Stockman gekauft. Auf das Birchermüsli müssen wir im Moment verzichten.
Auch eine neue Sonnenbrille, die andere hat sie im Taxi liegen gelassen. Auch
ein schönes finnisches Qualitätsprodukt hat sie sich erstanden. Ein Finnisches Messer.

Ja zum Nachtessen hätte es Leber gegeben. Ich habe darauf verzichtet und genoss deshalb die
kalte Küche.

Wir helfen doch dem Koch gerne, den Tisch abzuräumen.


Waschmaschine ist vorhanden wie auch der Schiffseigene Tax Free Shop


Wetter um19:40 Uhr irgendwo in der Ostsee. Telefon Empfang ist hier nicht mehr möglich.


Es hat ein wenig mehr Wolken als bis heute üblich war. In Norddeutschland regnet es. Bei
uns noch nicht. Wir werden ja morgen sehen.


Jetzt kann ich von meiner Kabine aufs Vorschiff sehen und auch die Container Verankerungen
betrachten.
Gerade jetzt scheint die Sonne wieder mit vollen Strahlen.


Blick durchs Kabinenfenster Container an Container


Die wieder versprochene Sonne. Das ist kein Rettungsboot, da ist eine Eis-Scholle.

Neuste Mitteilung: Wir sollen schon am Samstag um 15.00 Uhr in Lübeck den Lotsen übernehmen.
Und unser Flug geht doch erst am Montagabend!


 

19. Mai

 

Freitag: Ich ging gestern um 21.00 ins Bett und habe sehr gut geschlafen bis heute Morgen 07.30
  Das Motorengeräusch stört mich nicht in meiner Kabine. Habe soeben eine Möwe gesehen. Scheint
doch irgendwo Land in Sicht zu sein. Kann aber noch nichts sehen.
Das Wetter ist heute um 08.00 Uhr noch bedeckt. Heute sind wir den ganzen Tag auf
hoher See. Wir geniessen das Frühstück in der Offiziers Messe. "Strammer Max" war ein Stück
Schwarzbrot, Rohschinken und darauf ein Spiegelei, dazu Marmelade, Toast und Kaffee. Auf der
Backbordseite taucht eine kleine Insel auf. Wo wir genau sind, weiss ich nicht.


Ja das Frühstück war gut. Wir essen nicht mehr so viel wie am Anfang der Reise.


Alles ist klar beschriftet. Der Lageplan unserer Appartements I und II

Das Wetter verschlechtert sich. Es regnet aber noch nicht. Es ist bewölkt - Sicht nicht mehr bis an
den Horizont.


Auf dem Weg kreuzen uns einige Schiffe und auch eine Fähre.


Wir freuen uns auf den Hamburger Hafen, wo wir eine Hafenrundfahrt unternehmen werden. Wir
möchten wieder einmal grosse Schiffe sehen!!!!!!!!!!!!!


Von der Brücke hat man eine gute Rundsicht und über das Schiff.


Schiffstagebuch von Kapitän Seehofer

 

Heute ist Brunch angesagt, das heisst kein Mittagessen sondern ab 14.00 Uhr Grill Brunch auf
dem A-Decks. Abendessen fällt deshalb ebenfalls aus.
Das Wetter ist im Moment recht nieslig. Wie richtiges Hamburger Schmudelwetter. Aber auf dem
A-Deck ist man einigermassen geschützt, und wer die Kälte mag? Es ist zwar windstill, aber trotzdem
auf die Länge etwas kühl.

Die Besatzung grilliert auf dem A-Deck. Guten Appetit


Frische Früchte, Trauben und Bananen, feine Saucen und feines Käse- Speck- Brot


Auch mit einfachen Mitteln kann es schön aussehen. Fleisch bis genug! Schaschlik-Spiessli.


Der Kapitän (links) mit dem Chef Grilleur. Auch der Koch ist mit dabei.


Der 1. Offizier am Essen. Wer soll das alles essen? Das Bier war offeriert vom Kapitän.


Auch ohne Sonne sehen die Container super aus.


Der 2. Offizier sucht den Horizont ab.

Schnell zurück in die warme Kabine. Ein weiteres Bier geniessen und dann eine schönen warmen Dusche.
Jetzt heisst es durchhalten bis Morgen früh - Bei Wasser und nichts..., denn Abendbrot gibt es ja
nicht mehr.

Anstatt Abendessen trinken wir eine falsche Wein mit unserem Passagier aus Hamburg. Dann macht
uns der Koch noch eine Kanne Kaffee. Dazu serviert er noch Bahlsen "Gutzli".
Dann geht es zurück aufs B-Deck wo wir unsere Kabine haben.
Wir haben ja noch den Kühlschrank in der Kabine gefüllt mit Bier und Mineralwasser.

Morgen in Lübeck wird ein deutsches Ehepaar zu uns stossen und unsere Kabinen übernehmen
für die nächste Reise nach Finnland.


Heute war das Wetter auch gut resp. es war anders als was wir uns bis jetzt gewöhnt waren, aber
die Sonne hat sich nicht gezeigt. An der Grill Party war es noch gut, aber jetzt um 20.00 Uhr war
es nass auf den Decks und es hat genieselt. So wie auf diesen Bildern sieht es jetzt aus.

 


20. Mai

Samstag: Der Koch hat heute seinen letzten Tag auf diesem Schiff und hat nun 2 1/2 Monate
Ferien und er muss bis dahin eine neue Stelle auf einem Schiff suchen.

Das Wetter heute ist wieder wie im Märchenbuch. Strahlend blauer Himmel.

Vermutlich das letzte Frühstück auf dem Schiff. Das Wetter ist jetzt wieder optimal.


Eine Zigarette nach dem Frühstück auf dem B-Deck

Auch Fitness gehört dazu. Auch wenn es nur Treppensteigen ist.

Ein letzter Blick zurück?
Wann werden wir den Lotsen von Lübeck an Bord nehmen können? Voraussichtlich um 15.30 Uhr.
Geniessen wir noch die Exklusivität einer Schiffsreise nach Travemünde und entlang der Trave nach Lübeck. Ich
muss noch die letzen Eindrücke sammeln.


Der Ausblick von der Brücke ist immer noch faszinierend. Kapitän Seehafer ist am Steuer


Wir nähern uns dem Festland. Backbordseite sollte Rügen sein. Leider wird das Wetter Richtung Festland
nicht besser. Es beginnt zu nieseln. Ueber die ganze Reisedauer war nur einem Tag nicht so schön. Also können
wir das schon verkraften.


Das Navi GPS zeigt uns die genaue Position. Der Loste ist in der Anfahrt.


Zeichnungen im Meer Schon lange kein Segelboot mehr gesehen.


Wie warm wird vohl das Wasser sein? Ein schönes Segelschiff


Blick zurück auf die Schiffs-Ladung Die Kommandozentrale eines Schiffes


Der Container Terminal ist in Sicht. Wir müssen noch ewas warten, der Quai ist noch besetzt.


Pierina gibt letzte Anweisungen

Wir essen noch etwas Kleines in der Offiziers Messe.


Wir verlassen die SPICA und verabschieden uns von den Offizieren un der Manschaft. Pierina ist bereit.


Das letzte Bild von uns und dem Schiff. Retourfahrt im Taxi ins Hotel zusammen mit Peter Wolff

Wir konnten von hoher See aus (als wir wieder Natel Empfang hatten) das Hotel Hanseatischer Hof buchen.
Unter kleinem Regen gehen Pierina und ich nochmals in die Stadt. Die Retourtickets mit der DB müssen noch
besorgt werden, da Pierina und Hans einen Tag früher nach Hause fahren möchten. Ich bleibe noch bis Montag
Abend in Hamburg.

 

Endlich wieder einen guten Expresso.
Wann werden wir eine neue Frachtschiff-Reise machen?


Foto Frachtschiffsreisen Weggis/CH